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Zugunglück - Realitätsnahe Einsatzübung in Löbau


Bild zur Meldung: Zugunglück - Realitätsnahe Einsatzübung in Löbau

Am Samstagvormittag, dem 02.10.2021, führten Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes eine Übung in Löbau durch. Dargestellt war ein Bahnunfall mit einer größeren Anzahl von Verletzten.

 

Das Szenario sah einen Zusammenstoß zweier Personenzüge vor. Die Übung, an der 65 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen beteiligt waren, fand bei den Ostsächsischen Eisenbahnfreunden e.V. in Löbau statt. Nach der Alarmierung kurz vor 8:30 Uhr machten sich die Einheiten auf den Weg zu den Bereitstellungspunkten, um dann von dort "zugweise" an die Einsatzstelle ausrücken zu können. Zuvor hatten sich 18 Statisten für die Übung vorbereitet und in verschiedenen Bereichen verteilt. Darunter auch zwei Kinder.

Die Rettung erfolgte patientengerecht auf verschiedene Arten. Patienten die noch laufen konnten, wurden von Einsatzkräften zu Fuß aus dem Waggon begleitet, während andere mittels Schleifkorbtragen oder Bergetüchern gerettet wurden. Alle 18 wurden aus der Lage befreit und in ein Behandlungszelt gebracht.

 

Entgegen eines tatsächlichen Ablaufs eines solchen Szenarios wurden gewisse "Übungskünstlichkeiten" erzeugt. Beispielsweise waren die üblicherweise zuständigen Wehren um den Einsatzort nicht involviert. Ausschließlich die Katastrophenschutzzüge "Retten 1 und 2" hatten die Aufgaben zu bewältigen, so dass der pandemiebedingte Ausfall vieler gemeinsamer Ausbildungseinheiten so gut als möglich kompensiert werden sollte. Alle avisierten Inhalte (Funktion Alarmierung, Verbandszusammenführung und -fahrt, Kommunikation und Auftragserledigung, uvm.) konnten tatsächlich ohne größere Schwierigkeiten erledigt werden, was wiederum für die Funktionsfähigkeit unserer Katastrophenschutzeinheiten spricht. 

 

An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde für die hervorragenden Ausbildungsmöglichkeiten und die warme Mahlzeit, an die Malteser für das Stellen der Verletztendarsteller und natürlich an die beteiligten Wehren aus Bad Muskau, Schleife, Mulkwitz, Reichenbach/OL, Löbau, Herrnhut, Neusalza-Spremberg, Friedersdorf und die Führungsgruppe 2.